About: Angela

Schreiben war schon immer ein Teil von mir. Ich hab mir schon in der Grundschule Geschichten ausgedacht, die besten Aufsätze geschrieben und später meine ersten Texte auf all den Plattformen veröffentlicht, die so über die Jahre aus dem Boden geschossen sind. Meinen ersten eigenen Blog schrieb ich von 2009 bis 2019, bis sich alles irgendwie auf Instagram verlagert hat. Aber Instagram war nie eine Plattform für lange, langsame Texte. Dieser Blog ist mein Gegenstück zu Algorithmen und 5-Sekunden-Videos (ich hab das wirklich ganz dringend gebraucht).

Irgendwo dazwischen, 2020, durfte ich mein erstes Buch veröffentlichen: „Es ist okay“ handelt vom Leben in den 20ern, meiner Essstörung und ganz vielen Erkenntnissen, die auf dem Weg gesammelt habe. Das beste „über mich“ ist dieses Buch.

Etwa zur gleichen Zeit fing ich an, ein paar meiner Worte auf Papier zu drucken: Und so entstand mein Onlineshop, der mir seitdem dieses freie, kreative Leben ermöglicht.

Ein paar weitere Facts über mich –

(die hoffentlich ein bisschen mehr über meine Persönlichkeit erzählen)

  • Ich würde mich als „verwurzelt“ beschreiben. Nicht immer geerdet, aber verwurzelt. Ich lebe in München, der gleichen Stadt, in der ich aufgewachsen bin. Weg wollte ich eigentlich nie. Die Isar ist mein Zuhause, dorthin flüchte ich, wenn ich Pause brauche.
  • Die meisten Menschen in meinem Umfeld kenne ich seit 20 Jahren. Ich lasse nur selten neue Menschen in mein Leben und wenn, entwickeln sich Freundschaften langsam über Jahre hinweg.
  • Veränderung mag ich nur in einem Radius von 50m² um mich herum. Und da brauche ich sie auch. Dann schneide ich mir die Haare, stelle meine Möbel schon wieder um oder verändere meine Handschrift.
  • Ich brauche viel Zeit allein, trotzdem sind mir beständige Bindungen extrem wichtig. Ich mag meine Welt lieber klein und vertraut als groß und ständig neu.
  • Ich bin schon seit vielen Jahren selbstständig, obwohl das nie mein Plan war. Ich hatte überhaupt noch nie einen Plan. Alles in meinem Leben hat sich gefügt und irgendwie von selbst entwickelt. Ich bin immer einfach losgegangen und habe über die Jahre herausgefunden, was zu mir passt – und was nicht. Die Selbstständigkeit fühlt sich für mich auch nicht „mutig“ an. Ich kann nicht fremdbestimmt leben – für mich war die Selbstständigkeit immer der einzige Weg, den ich gehen kann.
  • Kleinigkeiten können mich überfordern. Wenn etwas zu laut ist, zu viel oder zu neu. Bei mir sieht Mut ziemlich unspektakulär aus, ich brauche ihn schon, wenn ich etwas Unangenehmes ansprechen möchte oder wenn ich mich zwischen neue Leute begebe.
  • Es gibt Dinge, die mache ich mit sehr großer Sorgfalt – Schreiben und Gestalten zum Beispiel. Die meisten anderen Dinge aber lasse ich fallen, vergesse oder prokrastiniere sie. Gib mir einen Satz und ich nehm ihn drei Stunden auseinander. Setz mich vor die Steuererklärung und ich stehe mit einem Fuß im Knast, weil ichs (wieder) nicht hinbekomme.
  • Ich kann viel, aber nichts so richtig gut. Mindestens 6 meiner Tattoos habe ich (in einem Zeitraum von 6 Monaten) selbst gestochen, dann hatte ich kein Interesse mehr daran. Ich habe einen Bachelor in Fotodesign, hätte aber am liebsten nach dem 4. Semester abgebrochen. Ich kann ein bisschen Haare schneiden, Extensions setzen oder mir selbst Gelnägel machen. Ich kann ein bisschen Klavier spielen, aber nur phasenweise. Ich kann mich wochenlang in ein neues Thema reinarbeiten und dann komplett das Interesse verlieren. Ich bin in allem ambitionierte Amateurin, meine Psychiarterin nennt es ADHS. Mein Superkraftlaster. Oder mein kraftvolles Superlaster. Irgendwie so.
  • Ich denke sehr viel nach. Das ist praktisch für meine Arbeit – weil meine Gedanken letztendlich meine Arbeit sind – aber manchmal ist es wirklich ermüdend. Es gibt Tage, da erschöpft mich meine eigene emotionale Gedankenarbeit so sehr, dass ich mich selbst stoppen muss, um mich daran zu erinnern, dass nicht jede stundenlange Analyse ein Problem lösen kann.
  • Ich liebe die Kontraste in meinem Leben. Ich kann im Stillen die schönsten Texte schreiben und nachdenklich rumhocken, aber gleichzeitig muss ich auch hirnlos, trocken und laut sein können. Eine Seite, die das Internet eigentlich nie von mir sieht: Ich bin echt witzig. Glaubt mir jetzt natürlich keiner, aber mein Freund würde die Hand dafür ins Feuer legen, dass ich die witzigste Person bin, die er kennt. Das musste auch mal gesagt werden. :D
  • Last but not least: Meine Katze Sherry war 21 Jahre lang an meiner Seite. Sie und das Leben, das ich mit ihr verbringen durfte, sind genauso Teil meiner Persönlichkeit wie alles andere hier.

Wie du mich unterstützen kannst:

Falls dir mein Blog und all das hier gefällt – ich freue mich immer, wenn man mich und meine Arbeit unterstützen möchte. Am Besten geht das, wenn du etwas aus meinem Shop kaufst (hab auch ein paar Screensaver – also Download-Produkte, wenn du nichts physisches haben möchtest aber mir trotzdem was dalassen willst):